einleitung

 

Herzlich Willkommen auf unseren Seiten. Diese sollen Sie mit dem Leben und der Kultur der Donauschwaben im Gebiet der ehemaligen K&K Monarchie bekannt machen, bzw. die Erinnerung an diese wecken.

Schon seit über Tausend Jahren leben Deutsche im Karpatenbecken. Im Geleit von Gisela, der bayrischen Prinzessin und Gattin der ersten ungarsichen Königs Stefan kamen viele Gelehrte, Priester - aber auch Handwerker und Kaufleute an den ungarischen Hof.

Die große Besiedlungswelle fand dann aber im 18. Jhdt. statt, als nach über 160-jähriger Schreckensherrschaft der Türken ganz Ungarn verwüstet war. Die Habsburger, die gleichzeitig Herrscher von Ungarn waren, riefen aus dem südwestdeutschen Reichsgebiet Menschen, die die Batschka, das Banat, das Ofener Bergland und die schwäbische Türkei, um diese wieder neu zu kultivieren.

Der große Erfolg dieser Siedlungstätigkeit der sogenannten "Schwaben" erweckte den Neid bei den Serben und Ungarn. Und politische Ereignisse und der II. Weltlrieg wurde vorgeschoben, um an das Vermögen der Donauschwaben zu gelangen. Deshalb wurden diese enteignet, vertrieben und z. T. ermordet oder dem Hungertod ausgesetzt. Das kulturelle Erbe wurde geplündert, zerstört oder bewußt dem Verfall preisgegeben.

Aber es gibt doch noch mannigfaltige Zeugen dieser jahrhunderte alten deutschen Kultur im Südosten - alte Ansichtskarten, aber auch aktuelle Fotos.

Wer hat schon auf der Flucht Bilder oder alte Urkunden mitnehmen können - es galt, das nackte Leben zu retten. Aber vielleicht vermögen wir mit diesen Seiten, längst verschüttete Erinnerungen zu wecken und wieder lebendig werden lassen.